Das Projekt
Am Anfang der Geschichte
stand unser Wunsch, ein denkmalgeschütztes Haus nach unseren Wünschen und Überzeugungen zu sanieren und zum Leben zu erwecken. Bei der Suche nach einem geeigneten Objekt wurde uns klar, dass es sich um ein Haus handeln muss, dass in der Zukunft für uns eine seniorengerechte Wohnung bietet. Als wir die Kückstege1 das erste Mal besichtigt haben, waren wir uns sehr schnell einig, dass es genau das richtige Objekt für uns ist. Wir haben trotz des sehr verbauten Zustandes die Möglichkeiten des Gebäudes und seine Qualität gesehen.
Wer wir sind:
Zu Beginn des Projekts eine 4 köpfige Familie mit zwei Söhnen.
Lis und Peter Eckartz, eine Lehrerin sowie ein Tischlermeister und Dozent für Soziale Arbeit in Nijmegen.
Unser Söhne:
Johann Eckartz hatte zu Beginn gerade an der TU Aachen seinen Master in Architektur erfolgreich abgeschlossen. Heute ist er Teilhaber des Kölner Architekturbüros hutta.eu .
Jakob Eckartz beschloss in dieser Phase noch eine Ausbildung zum Zimmermann an sein Studium der Sozialen Arbeit anzuhängen und arbeitet heute selbstständig im Raum Köln.
Heute ist unsere Familie wunderbar erweitert um zwei Schwiegertöchter und fünf Enkelkinder.
Was uns alle verbindet:
Unser Engagement im Bereich Handwerk, Kunst, Kultur und pädagogischer Arbeit.
Die Realisierung unseres Bauprojekts
hat letztendlich beinahe 10 Jahre gedauert. Das war am Anfang so sicher nicht geplant. Wie so oft spielt das Leben etwas anders als erwartet. Die befristete Stelle als Dozent wurde überraschenderweise doch verlängert und die Familie vergrößerte sich in den letzten Jahren um fünf Kinder. Was natürlich den Eltern weniger Zeit ließ, sich in das Projekt einzubringen. Aber auch die Großeltern habe gerne einen wachsenden Teil ihrer Zeit mit den Enkelkindern verbracht.
Bei der Planung und Ausführung haben uns verschiedene Ziele geleitet:
- Die Erhaltung dieses Objekts, das selbst in einer an Baudenkmälern so reichen Stadt wie Kalkar eine besondere Stellung einnimmt. Vor allem auch deshalb, weil ein großer Teil der Kalkarer Bevölkerung dieses Haus durch die unterschiedlichen Nutzungen in der Vergangenheit sehr gut kennt.
- Die Wiederherstellung der architektonischen Qualität durch den Rückbau zahlreicher Veränderungen, die nach der Nutzung als Schule immer wieder hinzugefügt wurden.
- Die Gestaltung von zwei barrierefreien und seniorengerechten Wohneinheiten, die aber auch Optionen für andere Nutzungen offen lassen. Bald entwickelte sich während der Planung der Wunsch, die entstehenden Wohnungen auch komplett einzurichten und sie als Ferienwohnungen zu vermieten. Das bietet nun auch die Möglichkeit, andere Menschen an der Qualität dieses Gebäudes teilhaben zu lassen und zwischendurch auch kleine Veranstaltungen durchführen zu können.
- Ein weiteres wichtiges Ziel war, immer so ökologisch wie möglich zu bauen und im besten Sinne sparsam und nachhaltig. Das hat letztendlich dazu geführt , dass viele Materialien wiederverwendet wurden und wir mit ehrlichen und schlichten Materialien gebaut haben, aber immer mit einem hohen handwerklichen und ästhetischen Anspruch.
- Einen großen Anteil der Arbeiten wollten wir selber machen. Sicherlich auch aus Kostengründen aber vor allem aus der Überzeugung, dass es auf diese Art und Weise unser Haus wird.































































